Zahnarzt / Arzt Dr. Lindauer

Praxis für ganzheitliche Zahnmedizin – Angstfrei beim Zahnarzt

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  •   2009 Mai

News- aus der Wissenschaft

Der TOPAS-Test

Was ist mit diesem Test nachweisbar? Belasten mich tote Zähne!

Tote Zähne sondern Substanzen ab, die aus bakteriellen Zersetzungsprozessen der abgestorbenen Nerv- Lymph- und Blutgefäßreste des Zahninneren stammen.

Diese Stoffe lagern sich um die Zähne herum im Kieferknochen ab. Einige dieser Bakterien und Giftstoffe werden über die Mundhöhle oder die Blutbahn ohne weiteres vom Körper aufgenommen und systematisch verbreitet und können sich so in den Geweben des Organismus einlagern.

Durch diese Tatsache lassen sich diese Giftstoffe in Zusammenhang bringen mit Erkrankungen wie: Infektionen des Herzens, Infarkten, Schlaganfällen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Augenleiden, Lungenentzündungen, Bluterkrankungen, Entzündungen der Gelenke ( Rheuma! ), Infektionen an Gelenks-Implantaten, Hirn-Abszesse, Alzheimer, niedrige Geburtsgewichte. Insgesamt kommt es zu einer Belastung des Immunsystems durch Hemmung und Störung von lebensnotwendigen enzymatisch gesteuerten Körperreaktionen.

Untersuchungen mit einem von Prof. Haley entwickelten aufwendigen Spezialverfahren ( Immun- Essay Test ) zeigen die Hemmung der Enzymsysteme auf eindruckvolle Weise.

Aber: Es stellte sich bei Reihenuntersuchungen an mehreren toten Zähnen bei ein und dem selben Patienten allerdings auch heraus, dass einige Zähne sehr viele Giftstoffe produziert hatten, während andere- obwohl auch wurzelbehandelt- keine Giftablagerungen zeigten. Oder vielleicht besser: noch nicht.
In Kombination mit Quecksilber aus den Amalgamfüllungen ergänzen sich diese Giftstoffe zu weit giftigeren Verbindungen , was ihre Gefährlichkeit natürlich noch steigert.

Besonders in dieser Kombination wird eine ( von mehreren ) Ursachen für die Alzheimer-Erkrankung vermutet, da sich bei Störungen der Hirnnervenzellen durch diese Giftstoffe die gleichen mikroskopischen Bilder ergeben wie bei eben dieser Erkrankung.

Heißt das nun; alle wurzelgefüllten Zähne müssen sofort weg ?

Aufgrund dieser Erkenntnisse und der Tatsache, nun nicht sofort alle toten Zähne extrahieren zu können ( und zu müssen ), entwickelten Prof. Haley und seine Mitarbeiter ein spezielles Testverfahren, den Topas – Test. ( Toxicity – Pre-screening – Assey ).

Er lässt direkt beim Zahnarzt am Behandlungsstuhl die Zähne finden und erkennen, die bereits eine bedenkliche Menge dieser Giftstoffe produzieren. Mit Hilfe dieses absolut schmerzfreien ( ! ) Testverfahrens lassen sich bei toten Zähnen die Giftstoffe nachweisen, ohne das die Zähne gleich entfernt werden müssen.

So lässt sich abwägen, ob hier ein wurzelgefüllter Zahn bereits schädliche Giftstoffe absondert und besser entfernt werden sollte, oder ob dieser Zahn zwar – tot – ist, aber er in seinem jetzigen Zustand ( noch ) im Munde bleiben kann.

Oft stützt so ein Zahn eine Brücke, die nach der Entfernung dieses Zahnes nicht mehr gehalten werden kann. In solch einem Fall kann der Zahnarzt vorsorglich ein ( schlafendes Keramik -) Implantat platzieren. Damit steht im Fall einer späteren vielleicht doch notwendigen Zahnentfernung sofort ein Brückenpfeiler zur Verfügung.

Der Test kostet einschließlich aller Materialien 92 €.

Wenn die Kiefer im Schlaf mahlen

Besonders Frauen zwischen 18 und 50 Jahren knirschen nachts mit den Zähnen oder pressen sie aufeinander, ohne es zu merken .Dabei kann ein Druck entstehen, der um ein Zehnfaches über dem normalen Druck beim Kauen liegt und einem Gewicht von bis zu hundert Kilogramm entsprechen kann.

Langfristig kann die permanente Anspannung zu einer Verhärtung und Verkürzung der Kaumuskulatur führen, Verspannungen und Schmerzen am Muskelansatz sind die Folge.

Da insbesondere auch der Schläfenmuskel davon betroffen ist, können daraus Kopf-, Ohren- und Nackenschmerzen resultieren. Die Kaumuskulatur und Kiefergelenke sind außerdem anatomisch eng mit dem Trigeminusnerv verbunden, einem Hirnnerv, der oft für Kopf- und Gesichtsschmerzen sowie für Migräne-Anfälle verantwortlich ist. Das Kiefermahlen und Zähneknirschen, was auch als „Bruxismus“ bekannt ist, Auslöser für diese Schmerzen sind, wird häufig erst zu spät erkannt.

Besonders sichtbar werden bei chronischem Verlauf Schäden an den Zähnen. Denn durch das permanente Aufeinanderreiben der Zähne kommt es zu einem Abrieb von Zahnschmelz und Zahnbein, was zu heftigen Zahnschmerzen führen kann. Viele Patienten klagen dann über heiß- kalt empfindliche Zähne.

Defekte am Zahnhals und Risse im Schmelz können ebenfalls Folge des Bruxismus sein. Typisch sind kleine dreiecksförmige Dellen an der Grenze von Zahnschmelz und Zahnwurzel, die man dem Fingernagel deutlich spüren kann.

Durch den starken Druck können Zähne sogar in ihrer Längsachse brechen. Das passiert besonders, wenn die Zähne schon ausgedehnte Füllungen haben. Bei Menschen mit einer Zahnbetterkrankung (Parodontitis), können sich die Zähne vorschnell lockern.

Oft ist der Lebenspartner der Erste, der das Problem infolge der nächtlichen Knirschlaute bemerkt. Das Kiefermahlen oder Zähneknirschen sollte zahnärztlich zunächst symptomatisch behandelt werden, um schlimmere Schäden zu verhindern. Betroffene erhalten von ihrem Zahnarzt dann eine so genannte Aufbissschiene, um die Zähne vor weiterem Abrieb zu bewahren.

Ursächlich sind es oft die Lebensumstände – man beisst sich durch, man ist verbissen, kaut an Problemen usw. Hier ist der Zahnarzt natürlich nicht mehr der richtige Ansprechpartner, aber für die Soforthilfe: Fragen Sie dazu Ihren Zahnarzt nach einer Knirscherschiene, die zur Zeit sogar noch von den Kassen bezahlt wird.

Neues aus der Medizin

Stammzellen aus der Anlage von noch nicht weit entwickelten Weisheitszähnen können bald für die Züchtung von eigenen Zähnen im Kiefer verwendet werden !

Diese senstionelle Aussage macht Hoffnung auf die nahe Zukunft. Neue Zähne wachsen nach, vielleicht brauchen wir bald keine Implantate mehr. Laut Aussage verschiedener Forschergruppen soll die Nachzüchtung eigener Zähne in einigen Jahren wahr werden.

Nachsorge bei Implantaten

Locker gewordene Zähne sollten nicht einfach nur durch Implantate ersetzt werden. Zugleich muß die Parodontitis bekämpft werden, die für den Zahnverlust verantwortlich ist, warnt die Deutsche Gesellschaft für Paradontologie (DGP).Ansonsten sind die Implantate genauso durch Entzündungen und Knochenabbau gefährdet wie natürliche Zähne. Die DGP rechnet damit, dass 2008 in Deutschland eine Million Zahnimplantate eingesetzt werden. Nur wenige Patienten nehmen an der Paradontose -Nachsorge teil. Diese müßte aber lebenslang wahrgenommen werden !

Also meine lieben Implantatpatienten, wann ist denn Ihre nächste Nachsorge vereinbart ?

Amalgam

Am 1. April kam das Aus für Quecksilber in dänischen Zahnfüllungen. Das Gleiche demnächst in Norwegen, in Schweden seit Beginn des Jahres. Man staunt, den laut einem aktuellen Bericht der Europäischen Union gehe vom Amalgam keine Gefahr für das menschliche Nervensystem aus. Für den dänischen Gesundheitsminister Jakob Axel Nielsen liegt der angegebene Grund denn auch in den zahlreichen Füllungsalternativen zu Amalgam. Der norwegische Umweltminister Erik Solheim begründet das Verbot mit dem Hinweis, Quecksilber sei eines der gefährlichsten Umweltgifte.

Und was glauben Sie ?

An alle Knirscher, denn Sie leben auf der Überholspur – und die ist bekanntlich gefährlich !

Das Knochengerüst macht kaum ein Zehntel unseres Körpergewichtes aus. Aber es ist unglaublich stabil. Im Verhältnis zum Gewicht sind Knochen druckfester als Granit und zugfester als Stahl !

Lendenwirbel halten einen Druck von einer Tonne aus – und müssen ihn manchmal tatsächlich ertragen : Wegen der Hebelwirkung drücken umgerechnet 800 kg auf die Wirbel kräftiger Männer, die etwas Schweres anheben . Der Oberschenkelknochen trägt sogar an die zwei Tonnen !

Die stärkste Knochenstruktur in Ihrem Körper findet sich jedoch in Ihrem Kieferknochen – und an dem zerrt auch noch Ihr stärkster Muskel, der Kaumuskel, mit einem Drehmoment von 600 Newtonmetern. Das ist so stark wie der Motor eines Porsche Turbo mit 480 PS ! Der Knirscher hat oft einen Ferrari oder Lamborgini mit bis zu 800 PS im Mund !

Verstehen Sie jetzt den Aufwand für die Herstellung einer passgenauen Knirscherschiene ? und die notwendige Vermessung Ihres Kiefers ?

Es sind die Relikte des Kauapparates, mit dem unsere fernen Urahnen einst so zähe Nahrung wie Wurzeln und flechsiges Fleisch zermalmten. Vor ca. zwei Millionen Jahren schrumpfte der Kiefer, um mehr Platz für das wachsende Gehirn frei zu machen. Seitdem drängen sich die Zähne im Mund – so dicht , dass die Weisheitszähne oft nur noch unter Schmerzen Platz haben. Doch die Natur behebt diesen Zustand gerade : immer mehr Menschen verlieren die Anlagen zur Bildung der Weisheitszähne.

Krank durch schlechte Zähne ?

Amerikanische Studien zeigen : Parodontitis erhöht das Herzinfarkt – und Schlaganfallrisiko.

Rund die Hälfte aller Erwachsener in Deutschland leidet nach Auskunft der Deutschen Parodontosehilfe e. V. ( DPH ) an Erkrankungen des Zahnhalteapparates. Oft kündige sich eine mögliche Parodontitis frühzeitig an: Ds Zahnfleisch ist gerötet, schwillt an oder blutet sogar. Das sind erste Warnzeichen, die, wenn sie unberücksichtigt bleiben, schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen können. Denn die als Karies- und Parodontiserreger bekannten Streptokokken vergößern unter anderem die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlagabfalls erheblich.

Gefährlich wird es vor allem, wenn bestimmte Mundhöhlen-Bakterien ins Blut oder andere Körpergewebe ( Lymphe ! ) gelangen. Das kann kann bei schlechtem Zahnzustand bereits bei alltäglichen Aktivitäten wie dem Kauen passieren. Die Erreger können eine Blutvergiftung, Entzündung der Herzinnenhaut ( Endokarditis) oder der Herzklappen sowie Abszesse am Hals verursachen.

Auch die Gefahr einer Frühgeburt steigt bei Schwangeren mit einer Parodontose um das bis zu Siebenfache an.

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie empfiehlt deshalb ausdrücklich eine regelmäßige Zahnpflege. Und Herzspezialist Christoph Naber vom Westdeutschen Herzzentrum Essen betont : ” Es macht Sinn, kranke Zähne rechtzeitig solide zu sanieren und Karies und Parodontose effektiv zu behandeln.”

Wir behandeln unsere Risikopatienten deshalb vor bestimmten Eingriffen mit einem zusätzlichen Antibiotikum !

Ihr Zahnarzt aus Hamburg

Tipps aus der Praxis

Lächeln gegen Stress

Eine Krankheit, ausgelöst durch Stress? Ich bin doch kein Weichei! Und soviel Stress habe ich nun auch nicht…

Mein Körper empfindet das anders und lässt mich dies durch „Bruxismus“ spüren. „Bruxismus“ bedeutet, dass man mit den Zähnen knirscht oder sie stark aufeinander presst. Das macht die Zähne kaputt und verspannt den Nacken und Rücken. Der Druck ist zu groß für das zweithärteste Material der Welt, den Zahnschmelz. Ich möchte allerdings meinen Bruxismus nicht mit Schienen im Mund bekämpfen, wie in Broschüren vorgeschlagen, sondern ich möchte den Stress bekämpfen. Dies kann nur gelingen, wenn wir endlich diesen deutschen Pessimismus ablegen und ein Lächeln auflegen – gern auch mit zusammengebissenen Zähnen.

Die ganzheitliche Heimbehandlung der Parodontose!
(nach Dr. Lindauer)

Wenn das Zahnfleisch Ihr Problem ist.

Parodontose ist nahezu eine Volkskrankheit. Es gibt keine einzige, alleinige Ursache.

Nehmen Sie sich morgens und abends die Zeit für mein gezieltes Regenerationsprogramm, Ihren Zähnen und Ihrem Zahnfleisch zuliebe.

Bitte führen Sie die einzelnen Schritte nacheinander aus, es verbessert den Erfolg.

  • Einen Teelöffel (Tl) Basenpulver (etwa Basica oder Alkala) und 1Tl gepuffertes (ganz wichtig!) Vitamin C in ein Glas lauwarmes Wasser auflösen, kurz die Mundhöhle damit spülen (20 Sekunden) und danach schluckweise trinken.
  • Anschließend ein Esslöffel Sonnenblumenöl in den Mund und drei Minuten gründlich durch die Zähne pressen und danach ausspucken.
  • Alle Zahnzwischenräume gründlich mit Zahnseide fädeln.
  • Die Zähne mit Meridol- oder Parodontaxpaste 2 Minuten gründlich putzen.
  • Wieder mit gepuffertem Vitamin C spülen (20 Sekunden), danach ausspucken.
  • Spülen Sie jetzt mit Vitamin Q10 Lösung (7 Tropfen Sanomit auf einen Schluck) für 30 Sekunden, danach diese Lösung ausspucken.

Mit einem Q-Tip, den Sie mit Sanomit benetzt haben, betupfen Sie zum Abschluß die Stellen, die zu Anfang besonders empfindlich reagieren.

Danach eine Stunde bitte nichts trinken und zwei Stunden nichts essen. Mit dieser Therapie entgiften Sie zusätzlich über das Zahnfleisch, helfen mit gegen den Entzündungsprozess der Parodontose und entsäuern Ihren Körper. Die Lieferanschriften der angegebenen Substanzen erhalten Sie über die Praxis.

Eine zusätzliche Verstärkung der Entgiftung bewirkt Ingwerwasser:
Dazu Wasser einige Minuten sprudelnd kochen lassen und über frische Ingwerraspeln gießen. Stündlich eine Tasse davon befördert gelöste Giftstoffe aus dem Körper.

Bei stark blutendem Zahnfleisch hilft ein altes Rezept aus dem Libanon:

ein Brei aus Calendula D4 flüssig und Carbo Königsfeld, gibts beides in der Apotheke, mit einem Q-Tip auf die blutenden Stellen einmassiert, hilft vorzüglich.

Aber:

Selbstverständlich sind einfache Formen der Parodontose hiermit behandelbar, ja, oft auch so, dass Sie selber spüren, es sei alles besser, doch der Zahnarzt mit seinen Mitarbeitern bleibt unverzichtbar !

Und:

Viele meiner Patienten können allein mit diesen Hausmitteln ihre Zahnfleischprobleme nicht auskurieren und heilen. Selbst wir verordnen in schweren Fällen der Parodontitis mit tiefer Taschenbildung und massiven Bakterienbefall und Knochenabbau an den Zahnwurzelkoberflächen ein passendes Antibiotikum !

Allerdings:

Es gibt selbst hierbei sehr wirksame Alternativen. Wir verwenden Essenzen mit ätherischen Ölen von Thymian, Lavendel, Blutwurz, Muskatellersalbei und weiteren Präparaten. Sie wirken oft erstaunlich gut, haben dabei nicht die bekannten Nebenwirkungen auf die Darmflora und sind hervorragend für die Heimbehandlung geeignet, wenn eine vorherige professionelle Zahnfleischtherapie die Grundlagen für ihr erfolgreiches Wirken begründet hat.

Durch diese Behandlung wird nicht nur der Zahnfleischbefund stabilisiert, sondern auch oft verhindert, dass die Bakterien mit ihren Giftstoffen den Weg in den Körper hinein finden.

Frau Zwakowski als meine spezialisierte und versierte Mitarbeiterin und ich zeigen Ihnen den Weg für Ihr gesunderes Zahnfleisch zum langen Erhalt Ihrer gepflegten Zähne.

Sprechzeiten

Unsere Sprechzeiten sind Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 19:00 Uhr und Freitag von 8:30 bis 18:00 Uhr.

Telefon: 040 / 270 40 70

Samstag & Sonntag: nach Vereinbarung

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